Korbacher Vogelschießen: Achim Trost im Glück

Der neue Vogelkönig steht fest: Achim Trost „erlegte“ den Vogel. Links neben ihm steht Ingo Frese (Ritter mit Krone). Außerdem sind zu sehen: Dechant Holger Tent (Mitte) sowie das Schützenkönigspaar Sibylle und Frank Müller. Quelle: WLZ Der neue Vogelkönig steht fest: Achim Trost „erlegte“ den Vogel. Links neben ihm steht Ingo Frese (Ritter mit Krone). Außerdem sind zu sehen: Dechant Holger Tent (Mitte) sowie das Schützenkönigspaar Sibylle und Frank Müller.

KORBACH. Achim Trost heißt der neue Vogelkönig in Korbach. Am Samstag „erlegte“ er den hölzernen Adler im Schießhagen. Das 54. Vogelschießen war zuvor mit dem Festzug durch die Altstadt eröffnet worden. Dabei waren die Burschenkompanie und sämtliche Formationen der Schützengilde sowie Schützenkönig, Burschenkönig und der noch amtierende Vogelkönig Stefan Sude. Zwischendrin wurde der neue Vogel abgeholt und vor dem Rathaus festlich geschmückt.

Der 1. Jäger der Burschenkompanie, Robin Schleicher, kommandierte den Festzug und begrüßte die Formationen und die Gäste. Mit einem dreifachen „Horrido“ ging es dann auf die weitere Strecke.
Am Nachmittag gab es parallel das Schießen für die Kinder und Erwachsenen. Die Kinder mussten mit der Armbrust zunächst die Insignien abschießen und dann den Vogel ins Herz treffen. Erwartungsgemäß fiel er bei ihnen vor dem der Erwachsenen.

Neuer Kinderkönig wurde der elfjährige Jan Marvin Paulick. Bei den Erwachsenen gab der scheidende Vogelkönig traditionell den ersten Schuss ab. Dann wurden die Insignien geschossen. Den Reichsapfel holte Ernst Schäfer junior, das Zepter Timo Schwarz und die Krone Ingo Frese. Das Schießen folgte erstmalig anderen Modalitäten: Geschossen wurde mit Kleinkalibergewehren aus einer kürzeren Distanz auf die Stange, auf dem der Vogel saß. Je brüchiger die Stange wurde und je mehr der Vogel ins Zittern geriet, umso spannender wurde es.

Um 17.32 Uhr fiel der Vogel, „erlegt“ vom 111. Teilnehmer Achim Trost, der zum neuen Vogelkönig proklamiert wurde. Trost ist Korbacher und seit 18 Jahren bei den Schützen: „Ich fand den Vogel wunderschön und dachte, den möchte ich gern haben“, sagt er. Trost ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach dem Partyabend mit den „Spaßrebellen“ am Samstagabend ging es am Sonntag los mit dem Festgottesdienst auf der Freilichtbühne. Frühschoppen und Ehrungen folgten, dann marschierte ein Festzug mit dem neuem Vogelkönig durch die Stadt. Ein Gildefest mit Armbrustschießen, Mittelalterlager, Musik und mehr folgte.

Quelle: WLZ

Letzte Änderung amMontag, 27 August 2018 19:16

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